DZHW-Absolventenpanel

Projektbeginn: 01.09.1993

Befragungen von Hochschulabsolvent*innen haben am DZHW eine lange Tradition. Bereits 1974 wurde mit der ersten Exmatrikuliertenbefragung begonnen, in die neben Hochschulabsolvent*innen auch Personen einbezogen wurden, die ihr Studium abgebrochen oder die Hochschule gewechselt hatten.
Seit 1989 werden Absolventenstudien im eigentlichen Sinn durchgeführt. Seitdem wird jeder vierte Prüfungsjahrgang mehrmals befragt. Dieser Turnus erlaubt die sukzessive Erstellung von Zeitreihen. Aufgrund umfangreicher bundesweiter Erhebungen können Fragen zum Studienverlauf, zur Studienqualität, zum Berufsübergang und weiteren Werdegang innerhalb der jeweiligen Kohorten mit fein differenzierten fachspezifischen Daten analysiert werden. Aufgrund der Vielzahl der bisher befragten Jahrgänge können zugleich Interkohortenvergleiche angestellt werden.

Haben in den ersten Prüfungskohorten noch zwei Erhebungswellen (ein- bis eineinhalb Jahre sowie fünf Jahre nach Studienabschluss) stattgefunden, wird seit der Examenskohorte des Jahrgangs 1997 auch eine dritte Befragung ca. zehn Jahre nach dem Hochschulabschluss durchgeführt. Der Nutzen solcher Langzeitstudien liegt insbesondere darin, auch die beruflichen Integrationsprozesse angemessen zu erfassen, die aufgrund von Promotionen, Aufbau- und Zweitstudien sowie Familien- und Weiterbildungsphasen weit über das Zeitfenster von fünf Jahren hinausreichen können.


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Durchgehende Themen der Befragungen sind der Studienverlauf und die Bewertung der Studienbedingungen, die an der Hochschule erworbenen Qualifikationen und die beruflichen Anforderungen sowie der Berufsübergang und Fragen der beruflichen Integration bzw. Allokation und Entwicklung. Auch der Wandel und die Modernisierung der Arbeitswelt und deren Implikationen für die Qualifikationsanforderungen sowie die Berufseinmündung und beruflichen Chancen von Frauen nehmen einen dauerhaft hohen Stellenwert in den Untersuchungen ein.

Neben diesen durchgehenden Schwerpunkten thematisieren die Panelstudien darüber hinaus das Weiterbildungsverhalten und die Existenzgründung von Hochschulabsolvent*innen, die Werdegänge von Promovierenden und Promovierten innerhalb und außerhalb des Wissenschaftssystems oder auch Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Damit bieten die Erhebungen neben zahlreichen Informationen für die interessierte Öffentlichkeit auch Anknüpfungspunkte für diverse Forschungsanliegen.

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Publikationen

Zahlt sich ein Master aus? Einkommensunterschiede zwischen den neuen Bachelor- und Masterabschlüssen.

Trennt, F. (2019).
Zahlt sich ein Master aus? Einkommensunterschiede zwischen den neuen Bachelor- und Masterabschlüssen. In M. Lörz & H. Quast (Hrsg.), Bildungs- und Berufsverläufe mit Bachelor und Master. Determinanten, Herausforderungen und Konsequenzen (S. 399-436), Wiesbaden: Springer VS.

Bildungs- und Berufsverläufe mit Bachelor und Master.

Lörz, M., & Quast, H. (Hrsg.) (2019).
Bildungs- und Berufsverläufe mit Bachelor und Master. Determinanten, Herausforderungen und Konsequenzen. Wiesbaden: Springer VS.

Determinanten, Herausforderungen und Konsequenzen eines Bachelor- und Masterstudiums - eine Einleitung.

Quast, H., & Lörz, M. (2019).
Determinanten, Herausforderungen und Konsequenzen eines Bachelor- und Masterstudiums - eine Einleitung. In M. Lörz & H. Quast (Hrsg.), Bildungs- und Berufsverläufe mit Bachelor und Master. Determinanten, Herausforderungen und Konsequenzen (S. 3-14). Wiesbaden: Springer VS.

Master and Servant? Subjektive Adäquanz der Beschäftigung von Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen.

Fabian, G., & Quast, H. (2019).
Master and Servant? Subjektive Adäquanz der Beschäftigung von Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen. In M. Lörz & H. Quast (Hrsg.), Bildungs- und Berufsverläufe mit Bachelor und Master. Determinanten, Herausforderungen und Konsequenzen (S. 399-436). Wiesbaden: Springer VS.

Determinanten des Übergangs ins Masterstudium. Theoretische Modellierung und empirische Überprüfung.

Lörz, M., Quast, H., Roloff, J. & Trennt, F. (2019).
Determinanten des Übergangs ins Masterstudium. Theoretische Modellierung und empirische Überprüfung. In M. Lörz & H. Quast (Hrsg.), Bildungs- und Berufsverläufe mit Bachelor und Master. Determinanten, Herausforderungen und Konsequenzen (S. 53-93). Wiesbaden: Springer VS.

Übergangschancen in ein Masterstudium von Bildungsinländern und Bildungsausländern im deutschen Hochschulsystem.

Jungbauer-Gans, M., & Lang, S. (2019).
Übergangschancen in ein Masterstudium von Bildungsinländern und Bildungsausländern im deutschen Hochschulsystem. In M. Lörz & H. Quast (Hrsg.), Bildungs- und Berufsverläufe mit Bachelor und Master. Determinanten, Herausforderungen und Konsequenzen (S. 157-189). Wiesbaden: Springer VS.
ISBN 978-3-658-22393-9
Abstract

In diesem Beitrag wird untersucht, ob sich die Chancen, ein Masterstudium aufzunehmen, bei Bildungsinländern, Bildungsausländern sowie deutschen Absolventinnen und Absolventen unterscheiden. Die Entscheidung, ein Masterstudium zu absolvieren, hängt nicht nur von den Ressourcen und Bildungszielen, sondern auch von den institutionellen Rahmenbedingungen und Chancen der Verwertung des Masterabschlusses ab. Aus diesem Grund wird in dem vorliegenden Beitrag der Übergang ins Masterstudium von Studierenden aus einem europäischem und außereuropäischem Herkunftsland differenziert betrachtet

Datensätze

fdz.DZHW. (2018). DZHW-Absolventenpanel 2009. Abrufbar unter: 10.21249/DZHW:gra2009:1.0.1

fdz.DZHW. (2019). DZHW-Absolventenpanel 2005. Abrufbar unter: 10.21249/DZHW:gra2005:2.0.0

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