Determinanten und Effekte von Kooperation in homogenen und heterogenen Forschungsverbünden (DEKiF)

Projektbeginn: 01.02.2019 - Projektende: 31.01.2022

Die Forschung in homogenen und heterogenen Kollaborationszusammenhängen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Kooperationen bieten ein großes Potential durch die Verknüpfung von Kompetenzen, Sichtweisen, Erfahrungen, Ressourcen und Persönlichkeiten. Es gibt aber auch mannigfaltige Hindernisse für eine fruchtbare Kooperation. Im Rahmen des Verbundprojektes DEKiF werden die Determinanten und Effekte von Problemen bei der Kooperation in homogenen und heterogenen Forschungsverbünden untersucht und Vorschläge zur Lösung von Kooperationsproblemen abgeleitet. Im Einzelnen werden folgende Fragen bearbeitet:

  • Welche internen Kooperationsprobleme treten in Forschungsverbünden auf?
  • Auf welche Ursachen sind Kooperationsprobleme rückführbar?
  • Welche Rahmenbedingungen beeinflussen die Intensität von Kooperationsproblemen?
  • Welche Lösungsroutinen wenden Forschungsverbünde an, um Kooperationsprobleme zu lösen?
  • Welche Auswirkungen haben Kooperationsprobleme auf den Erfolg und die Produktivität von Forschungsverbünden?

Die Studie verfolgt ein Mixed Methods-Design: Sie setzt sich zusammen aus einer explorativen Fallstudie, einem quantitativen Survey, bibliometrischen Analysen sowie vertiefenden Fallstudien in verschiedenen Untersuchungsfeldern.

Das Projekt DEKiF wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2022 gefördert. Die Durchführung erfolgt in einer Kooperation zwischen dem DZHW (Abteilungen „Governance in Hochschule und Wissenschaft“ und „Forschungssystem und Wissenschaftsdynamik“), der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Prof. Dr. Gerhard Vowe) und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (Dr. Mathias Winde).

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Publikationen

Research networks generated by organizational structures, co-authorships and citations: A Case Study of German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv).

Qu, Z. (2021). Research networks generated by organizational structures, co-authorships and citations: A Case Study of German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv). arXiv. arxiv, https://arxiv.org/abs/2103.11911 (Abgerufen am: 23.04.2021).

A Quantitative View of the Structure of Institutional Scientific Collaborations Using the Example of Berlin.

Akbaritabar, A. (2021). A Quantitative View of the Structure of Institutional Scientific Collaborations Using the Example of Berlin. Quantitative Science Studies(1-24). https://doi.org/10.1162/qss_a_00131

Symbolischer Interaktionismus und qualitative Netzwerkforschung – Theoretische und method(olog)ische Implikationen zur Analyse sozialer Netzwerke.

Töpfer, T., & Behrmann, L. (2021). Symbolischer Interaktionismus und qualitative Netzwerkforschung – Theoretische und method(olog)ische Implikationen zur Analyse sozialer Netzwerke. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 22(1) (online first). http://dx.doi.org/10.17169/fqs-22.1.3593
Abstract

In der Netzwerkforschung etablieren sich zunehmend qualitative Ansätze zur Untersuchung sozialer Beziehungen und sozialer Netzwerke. Bislang mangelt es aber an einer Spezifizierung der genuin qualitativen Perspektiven auf den Gegenstand Netzwerk sowie einer – im Sinne eines methodischen Holismus – konsistenten Forschungspraxis. In diesem Beitrag diskutieren wir, welche theoretischen und methodologischen Perspektiven mit dem symbolischen Interaktionismus in der Tradition Herbert BLUMERs zur qualitativen Untersuchung von sozialen Netzwerken einhergehen.

Quantitative View of the Structure of Institutional Scientific Collaborations Using the Examples of Halle, Jena and Leipzig.

Akbaritabar, A. (2021). Quantitative View of the Structure of Institutional Scientific Collaborations Using the Examples of Halle, Jena and Leipzig. arxiv.org.

Smart Starten - wie der Einstieg in Hochschulkooperationen gelingt.

Winde, M., Wagner, N., Nieveler, S., & Kopp, J. (2019).
Smart Starten - wie der Einstieg in Hochschulkooperationen gelingt. (Future Lab - Diskussionspapier 2). Essen: Stifterverband.

Kooperationsgovernance. Herausforderungen bei der Organisation und Gestaltung kooperativer Wissenschaft.

Kleimann, B., Winde, M., Wagner, N., & Dauchert, A. (2019).
Kooperationsgovernance. Herausforderungen bei der Organisation und Gestaltung kooperativer Wissenschaft. Future Lab – Diskussionspapier 1. Essen: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
Vorträge

Knowing Democracy through Performing Scientific Self-Governance.

Reinhart, M., & Schendzielorz, C. (2019, September).
Knowing Democracy through Performing Scientific Self-Governance. Vortrag an der Jahrestagung der Society for Social Studies of Science (4S) Innovations, Interruptions, Regenerations, 4.-7. September 2019, New Orleans, Vereinigte Staaten von Amerika.

A spatial scientometric and network analysis of Higher Education Research and Science Studies (HERSS).

Akbaritabar, A. (2019, Juni).
A spatial scientometric and network analysis of Higher Education Research and Science Studies (HERSS). International symposium on Academia in the Age of Comparison: Methodological and Empirical Perspectives in an Interdisciplinary Dialogue, Leibniz Center for Science and Society (LCSS) of Hanover University, June 13-14, 2019, Hanover.

Projektleitung

Monika Jungbauer-Gans
Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans Projektleitung 0511 450670-910
Bernd Kleimann
Prof. Dr. Bernd Kleimann Projektleitung 0511 450670-363
Martin Reinhart
Prof. Dr. Martin Reinhart Projektleitung 030 2093666-15
Axel Oberschelp
Dr. Axel Oberschelp Projektleitung 0511 450670-348

Projektmitarbeit

Malte Hückstädt Melike Janßen Dr. Zhao Qu

Externe Ansprechpartner*innen

, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Gefördert von

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kooperationspartner

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft