Neue Evidenz zu Ungleichheiten: Was wirkt und wo liegen die Grenzen?
14.9.2026
Wie lassen sich Ungleichheiten wirksam verringern? Ein neues Special Issue der European Economic Review widmet sich dieser Frage mit zwölf Beiträgen aus den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt, Familie und gesellschaftliche Teilhabe. Zu den Guest Editoren gehört u.a. Dr. Frauke Peter, Forscherin am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).
Hannover, 14.09.2026. Die untersuchten Ansätze reichen von digitalen Bildungsangeboten zur Förderung der Sprachentwicklung von Kindern über Maßnahmen zur Verringerung des Geschlechterunterschieds im MINT-Bereich bis hin zu Interventionen beim Übergang in Ausbildung und Beschäftigung. Weitere Studien zeigen, wie Geschlechternormen innerhalb von Familien wirken oder wie Informationen und staatliche Förderprogramme die Entscheidungen von Arbeitssuchenden und Arbeitgebern beeinflussen.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Forschung unter realen Bedingungen: Die Beiträge nutzen Feldexperimente, um zu untersuchen, welche Maßnahmen tatsächlich wirken und warum, und liefern dabei teils überraschende Ergebnisse.„Für eine evidenzbasierte Politikberatung ist es entscheidend, nicht nur zu wissen, ob eine Maßnahme funktioniert, sondern auch unter welchen Bedingungen und für wen“, sagt Frauke Peter. „Die Beiträge des Special Issues zeigen, welchen wichtigen Beitrag empirische Forschung dazu leisten kann.“
Die Beteiligung am Special Issue steht damit exemplarisch für den Anspruch des DZHW, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und für evidenzbasierte Politikberatung nutzbar zu machen.
Den Link zur Special Issue samt aller Artikel finden Sie hier: https://www.sciencedirect.com/special-issue/104QV66XV05
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