EUROSTUDENT 8 erhebt länderübergreifend Daten zu den sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen von Studierenden in Europa. Erfasst werden unter anderem Hochschulzugang, sozialer Hintergrund, demographische Merkmale, Studiencharakteristika, Zeitbudget und Erwerbstätigkeit, Einnahmen und Ausgaben, Wohnformen sowie Auslandsmobilität.
Das Projekt arbeitet in einer dezentralen Netzwerkstruktur: nationale Erhebungen werden von Forscher*innen und administrativem Personal vor Ort durchgeführt und aus nationalen Mitteln finanziert.
In EUROSTUDENT 8 besteht das Konsortium aus fünf Partnern DZHW (Projektkoordinator), Institut für Höhere Studien (IHS, Österreich), ResearchNed (Niederlande), PRAXIS (Estland), Malta Further and Higher Education Agency (MFHEA, Malta)un dem Bundesamt für Statistik Schweiz (Federal Statistics Office, FSO). 25 Länder des europäischen Hochschulraumes sind Teil des Projekts, erheben nationale Daten und stellen sie dem Projekt zur Verfügung: Aserbaidschan, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Irland, Island, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechien, Ungarn.
Vergleichbarkeit wird durch gemeinsame Konventionen sichergestellt, etwa einen Kernfragebogen und Handbücher für Erhebung, Verarbeitung und Analyse; nationale Datensätze werden zu einem europäischen Aggregat zusammengeführt. Ziele sind die Bereitstellung einer evidenzbasierten Grundlage für länderübergreifende Vergleiche, der Aufbau nationaler Monitoring Kapazitäten zur sozialen Dimension der Hochschulbildung und die Nutzung internationaler Erkenntnisse zur Verbesserung der Hochschulpolitik.
