Emanuel Kulczycki ist Leiter der Abteilung „Forschungssystem und Wissenschaftsdynamik“ am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). Zudem ist er Inhaber einer W3-Professur für Wissenschaftsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Er habilitierte sich 2016 in Philosophie an der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen und promovierte 2011 an derselben Einrichtung in Philosophie. Er studierte Philosophie und Kommunikationswissenschaften an der Adam-Mickiewicz-Universität und hatte Professuren in Philosophie (Adam-Mickiewicz-Universität) und Informatik (Westpommersche Technische Universität in Stettin) inne. Bevor er im Februar 2026 zum DZHW kam, leitete er von 2016 bis Januar 2026 die Forschungsgruppe Wissenschaftliche Kommunikation an der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der wissenschaftlichen Kommunikation, in Forschungsbewertungs- und Evaluationssystemen, der Szientometrie, dem mehrsprachigen wissenschaftlichen Publizieren sowie dem Phänomen des Predatory Publishing. Darüber hinaus ist er aktiv in der Wissenschaftspolitik engagiert: Er war Vorsitzender von ENRESSH (2016–2020), Mitbegründer der Helsinki Initiative on Multilingualism (2019) sowie Ko-Vorsitzender der CoARA-Arbeitsgruppe zu Sprachbias in der Forschungsbewertung (2023–2025).
Weitere Informationen zu seiner Forschung und seinen Publikationen finden sich unter: emanuelkulczycki.com.
