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PuSH – Partizipation und Studierendenengagement an Hochschulen

Gelingensbedingungen und Wirkung

Projektbeginn: 01.03.2026 - Projektende: 28.02.2029

Das Projekt „Partizipation und Studierendenengagement an Hochschulen. Gelingensbedingungen und Wirkung“ (PuSH) geht den Fragen nach, welche individuellen, institutionellen und strukturell-rechtlichen Faktoren studentisches Engagement begünstigen und welche Effekte dieses Engagement entfalten kann.

Hintergrund ist die an Hochschulen gerichtete Erwartung, einen Beitrag zur Demokratieförderung zu leisten. Dabei geht es um die Entwicklung entsprechender Wertvorstellungen und Handlungsprädispositionen ebenso wie um die konkrete Förderung studentischer Partizipation. Diese kann sich innerhalb der Hochschule im Zusammenhang mit der Qualitätssicherung und Hochschulentwicklung vollziehen, etwa als Beteiligung an Prozessen wie der Curriculumsentwicklung, Lehrgestaltung, Evaluation und Akkreditierung oder auch durch die Mitarbeit in Kommissionen und Gremien der akademischen Selbstverwaltung. Studentische Partizipation kann über die Hochschule hinaus aber auch in weiteren gesellschaftlichen Kontexten wirksam werden, bspw. durch soziales Engagement, Mitwirkung in selbstorganisierten Gruppen oder politische Partizipation.

Das Projekt nimmt dabei systematisch die Makro-, Meso- und Mikroebene sowie deren Interaktion in den Blick. Auf Ebene der Bundesländer werden Unterschiede in der rechtlichen Verfasstheit der Studierendenschaft herausgearbeitet und politische Maßnahmen zur Förderung von Partizipation und Engagement zusammengestellt und kategorisiert. Auf Ebene der Hochschulen werden verschiedene Merkmale der internen Organisation von Hochschulen und ihrer Aufgabenwahrnehmungen untersucht. Auf Ebene der Studierenden werden individuelle Ressourcen oder Restriktionen betrachtet, Kenntnisse, Beteiligungserfahrungen und Motive sowie Netzwerke, die sie in ihrem Engagement unterstützen können.

Das Projekt wird durch einen Praxisbeirat begleitet, der sich aus Vertreter*innen von Studierenden, Hochschulpolitik und -praxis zusammensetzt (fzs, BMFTR, HRK, DSW, Landesministerien und Hochschulen).

Im Ergebnis soll das Projekt einen Beitrag leisten, studentische Partizipation nicht nur quantitativ in Indikatoren etwa der Wahlbeteiligung oder der Zahl studentischer Mitglieder in Gremien und Kommissionen, sondern auch qualitativ nach Art und Wirkung zu erfassen. Darüber hinaus geht es um Möglichkeiten und Maßnahmen zur konkreten Förderung studentischer Partizipation und den Abbau von Partizipationshürden.

Das Projekt PuSH läuft vom 01.03.2026 bis zum 28.02.2029 und wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert (Förderkennzeichen 16RBM3006).

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Vorträge

Wie Demokratie in der Hochschule funktioniert.

Danaii, D., & Biehl, A. (2026, Juni). Wie Demokratie in der Hochschule funktioniert. Vortrag auf der Konferenz University Future Festival, Hochschulforum Digitalisierung, Digital, Deutschland.
Abstract

Demokratiebildung ist nicht nur Gegenstand der Hochschullehre, sondern wird auch durch demokratische Strukturen wie Gremienarbeit ermöglicht. Die Bedeutung von Demokratie in der Hochschule wird aktuell jedoch wenig wahrgenommen und steht für viele Studierende nicht im Zentrum ihres Alltags. Dies zeigt sich u. a. an der Hochschulwahl & hochschulpolitischer Partizipation. Der Workshop adressiert die Frage, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit Hochschulpolitik mehr Raum für Demokratiebildung bietet. Dafür werden zunächst Analysen zur Wahlbeteiligung an Hochschulen und ein Artikel zur (Schein-)Partizipation von Studierenden vorgestellt.

Utopienwerkstatt für studentische Partizipation.

Danaii, D. (2026, Mai). Utopienwerkstatt für studentische Partizipation. Vortrag im Rahmen der Gremienkonferenz, AStA der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und AStA der Fachhochschule Potsdam, Eberswalde, Deutschland.
Abstract

Im Workshop wird in die strukturellen Unterschiede der studentischen Selbstverwaltung in Deutschland eingeführt und ein Blick über den Tellerrand gewagt. Die Form der Studierendenpartizipation weicht aufgrund der Landeshochschulgesetze (LHGs) und des Selbstverständnisses von Studierenden(vertretungen) ab. Der Blick über den Tellerrand wird im Workshop über die deutsche Grenzen hinausgehen. Mit Daten der Europäischen Studierendenvertretung (ESU) erarbeiten die Teilnehmenden neue Ideen zur Organisation studentischer Interessensvertretung in Deutschland.

Studentische Beteiligung von 1968 bis Heute.

Danaii, D. (2026, April). Studentische Beteiligung von 1968 bis Heute. Vortrag im Rahmen des Themenabends, Campus Culture e.V., Leibniz Universität Hannover, Deutschland.

Understanding student participation in Universities.

Danaii, D. (2026, April). Understanding student participation in Universities. Vortrag im Rahmen des Erasmus Generation Meetings, Erasmus Student Network, Split, Kroatien.
Abstract

Student participation in university life plays an important role in developing new skills and a sense of self-efficacy by contributing to the university's growth. In this session, we will explore the factors that encourage students to engage in higher education politics and the motivations behind their involvement. Student self-government works differently in the EHEA, but the European Students' Union collects important data from its member national students' unions. This information, along with new insights from student participation in Germany, will form the basis of discussion. Join the session to debate how university democracy can strengthen political education and support academic freedom with different status groups of the university

Ansprechperson

Kai Mühleck
Dr. Kai Mühleck 0511 450670-156

Projektmitarbeit

Daryoush Danaii Dr. Susanne In der Smitten

Gefördert durch

Bundesministerium für
­Forschung, Technologie und Raumfahrt

Auftraggeber

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt