RatSWD wählt Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans (DZHW und LUH) zur Vorsitzenden

22.7.2020

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) ist für seine 7. Berufungsperiode (2020–2023) durch den Abteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Ulrich Schüller, berufen worden. Auf der konstituierenden Sitzung am 16./17.07.2020 wählten die Mitglieder des RatSWD Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans (DZHW und Universität Hannover) als Vorsitzende und Prof. Dr. Kerstin Schneider (Universität Wuppertal) als ihre Stellvertreterin.
Die 7. Berufungsperiode prägt unter anderem die Aufbauphase der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), die der RatSWD mit seiner Expertise eng begleitet. Dazu tauschte sich das Gremium mit dem Direktor der NFDI, Prof. Dr. York Sure-Vetter, aus.

Berlin, 22.07.2020. Mit seiner konstituierenden Sitzung am 16./17.07.2020 ist der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) in die 7. Berufungsperiode (2020– 2023) gestartet. Die nunmehr 20 Mitglieder wurden durch den zuständigen Abteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Ulrich Schüller, berufen. Der RatSWD wählte Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans (wissenschaftliche Geschäftsführerin des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und Professorin für Empirische Hochschul- und Wissenschaftsforschung an der Leibniz-Universität Hannover) als seine Vorsitzende und Prof. Dr. Kerstin Schneider (Professorin für Finanzwissenschaft und Steuerlehre, Bergische Universität Wuppertal und Vorsitzende des WIB – Wuppertaler Institut für bildungsökonomische Forschung) als seine stellvertretende Vorsitzende. Monika Jungbauer-Gans vertritt in der neuen Berufungsperiode das DZHW als Einrichtung der Datenproduktion.

Mit Prof. Dr. York Sure-Vetter, dem Direktor der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), hat der RatSWD die anstehenden Schritte zum weiteren Aufbau der NFDI und der geförderten Konsortien diskutiert. Es wurde festgestellt, dass zahlreiche übergreifende Themen für die Konsortien wie auch für das Direktorat von hoher Relevanz sind. Um diese gemeinsam zu bearbeiten und Synergieeffekte freizusetzen, müssen jedoch noch geeignete Strukturen gefunden werden. Eines der Konsortien, KonsortSWD, hat der RatSWD eng mit zahlreichen Beteiligten vorbereitet und es knüpft direkt an die Arbeiten des RatSWD und der vom RatSWD akkreditierten Forschungsdatenzentren (FDZ) an. Das DZHW ist Ko-Antragsteller im KonsortSWDAntrag.

Der RatSWD ist ab November 2020 auch selbst in das Konsortium für Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften (KonsortSWD) eingebettet. Seine permanenten Aufgaben und Ziele verfolgt der RatSWD als unabhängiges, inhaltlich souveränes Gremium in der KonsortSWD-Rahmung weiter. Darüber hinaus engagiert er sich in der Qualitätssicherung und strategischen Entwicklung von KonsortSWD und bildet dazu unter anderem einen Beirat für das Konsortium.

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