DZHW begrüßt Positionspapier des Wissenschaftsrates

14.4.2014

Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) begrüßt das am 14. April vom Wissenschaftsrat (WR) vorgestellte Positionspapier „Institutionelle Perspektiven der empirischen Wissenschafts- und Hochschulforschung in Deutschland“. Der WR nimmt darin auch Stellung zum Konzept für ein Zusammengehen des DZHW mit dem Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ).

„Der WR bestätigt in zentralen Punkten den von uns verfolgten Kurs, Hochschul- und Wissenschaftsforschung in einem Kompetenzzentrum produktiv zusammenzuführen. Aus unserer Sicht verspricht ein Zusammengehen von DZHW und iFQ bessere Forschungsbedingungen und ein breiteres Dienstleistungsportfolio“, erklärte DZHW-Geschäftsführer Dr. Bernhard Hartung. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) wird nun Ende April über das Fusionskonzept sowie die Empfehlungen des WR beraten und über ein Zusammengehen der beiden Institutionen entscheiden. „In diesem Prozess setzen wir konsequent die Empfehlungen des WR aus seiner Evaluation des DZHW vom Januar 2013 um. Die Etablierung eines Forschungsdatenzentrums sowie die theoretische und methodische Aktualisierung unser Studien verfolgen wir mit höchster Priorität“, so Hartung weiter.

Hintergrund: Die GWK hatte in ihrer Sitzung am 28. Juni 2013 die Ausgründung des damaligen HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF) in das DZHW beschlossen. Gleichzeitig wurde der WR gebeten, die Rahmenbedingungen und Erfolgsaussichten einer Zusammenführung mit dem iFQ zu bewerten. Der WR ist der Bitte der GWK gefolgt und hat am 12. Juli 2013 eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Positionspapiers zu institutionellen Perspektiven der empirischen Wissenschaftsforschung in Deutschland eingesetzt, die nun ihre Empfehlungen vorgelegt hat.

Pressemitteilung des Wissenschaftsrates
Pressemitteilung des iFQ

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Daniel Matthes
Daniel Matthes 0511 450670-532
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