Humboldt-Stiftung unterstützt Forscher-Alumni-Arbeit an deutschen Universitäten

8.5.2013

Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die einen Forschungsaufenthalt an einer deutschen Universität verbracht haben und anschließend in einem anderen Land arbeiten, sind wichtige Multiplikatoren. Sie können unter Kolleginnen und Kollegen über den Wissenschaftsstandort Deutschland informieren und für ihn werben. Mit dem neuen Programm „Forscher-Alumni-Strategien“ will die Alexander von Humboldt-Stiftung zehn Universitäten mit jeweils bis zu 30.000 Euro fördern, die Strategien für eine systematische Zusammenarbeit mit den Forscher-Alumni und Alumnae entwickeln.

Ziel des Programms ist es, Strategieprozesse im Bereich der Forscher-Alumni-Arbeit an den Universitäten anzustoßen. Vielfach wird das Thema von den Hochschulen noch nicht in systematischer Weise aufgegriffen. Eine wichtige Frage ist dabei, wie die Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler bereits während ihres Forschungsaufenthaltes identifiziert und angesprochen werden können, um die Bindung an die Gasthochschule von Anfang an aufzubauen und zu pflegen. Die Konzepte sollten sich darüber hinaus mit der Frage befassen, wie man die Expertise der Gastforscher(innen) für die Internationalisierung der deutschen Hochschulen nutzen und wie man den Kontakt zu ihnen auch nach ihrer Rückkehr in das Heimatland aufrechterhalten kann.

Interessierte Universitäten können sich bis zum 23. Mai 2013 bei der Humboldt-Stiftung für das Programm bewerben. Prämiert werden die zehn besten Konzepte. Sie werden über 18 Monate mit jeweils bis zu 30.000 Euro gefördert. Die Förderung soll dabei helfen, die entwickelten Strategien umzusetzen und Strukturen für die Forscher-Alumni-Arbeit an der Hochschule aufzubauen. Zum Programm gehört auch eine Netzwerk-Konferenz für Forscher-Alumni und Alumnae, die vom 27.-29.11.2013 in Berlin stattfindet.

Das Programm „Forscher-Alumni-Strategien“ ist Teil des Projekts „Internationales Forschungsmarketing“, das die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam durchführen. Das Projekt will im In- und Ausland für den Forschungsstandort Deutschland werben und dessen Profilbildung vorantreiben. Es findet im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Initiative „Werbung für den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland“ unter der Marke „Research in Germany“ statt. (tm)

Quelle: Humboldt-Stiftung

Ausschreibung des Programms 'Forscher-Alumni-Strategien'

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Daniel Matthes
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