Jeder fünfte Anfänger einer Berufsausbildung verfügt über Studienberechtigung

15.2.2013

Im Jahr 2011 begannen 741.000 Personen eine Berufsausbildung. Mehr als jede(r) Fünfte (164.100 Personen bzw. 22,1%) hatte zuvor bereits eine allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife erworben. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Fast die Hälfte (48,8%) verfügte über einen Realschulabschluss, jede(r) Vierte (25,5%) über einen Hauptschulabschluss. 2,6% starteten ohne einen Schulabschluss in eine berufliche Ausbildung.

Dies sind Ergebnisse der Integrierten Ausbildungsberichterstattung, die das Statistische Bundesamt als Arbeitsunterlage zur Verfügung stellt. Darin enthalten sind auch Daten zum sog. Übergangsbereich, in dem Jugendliche berufliche Grundkenntnisse erwerben oder ihren Haupt- bzw. Realschulabschluss nachholen und somit ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz verbessern können. Im Übergangsbereich wurden nach Angaben der Wiesbadener Statistiker 2011 284.900 Anfängerinnen und Anfänger gezählt. Die Mehrzahl von ihnen (52,9%) besaß einen Hauptschulabschluss. Etwa jede(r) vierte Anfänger(in) (24,6%) im Übergangsbereich verfügte über einen Realschulabschluss, jede(r) Fünfte (19,3%) hatte die allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen. Nur wenige (1,6%) hatten zuvor eine Studienberechtigung erworben.

492.700 Schülerinnen und Schüler setzten ihre schulische Laufbahn im Sekundarbereich II fort, um eine Studienberechtigung zu erlangen. 522.300 junge Menschen nahmen 2011 ein Studium auf. (tm)

Quelle: Destatis

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