Soziale Herkunft von Fachhochschulprofessorinnen und -professoren

Projektbeginn: 01.01.2018 - Projektende: 31.12.2018

Im Zentrum des Projektes steht zunächst eine explorative Analyse der sozialen Herkunft von Professorinnen und Professoren an staatlichen Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Die soziale Herkunft der Professorenschaft wird über den Bildungsgrad der Eltern betrachtet. Da Fachhochschulprofessorinnen und -professoren eine mindestens dreijährige außerhochschulische Arbeitserfahrung nachweisen müssen, um berufen werden zu können, berührt das Forschungsthema ebenso neben dem Wissenschaftssystem auch außerhochschulische Arbeitsmärkte (Privatwirtschaft, Selbständigkeit, Öffentlicher Dienst etc.) sowie die entsprechenden Arbeitswelten und Karrierewege. Dabei stehen vertiefend individuelle Karriereentscheidungen und deren Einflussfaktoren bei zwei nach sozialer Herkunft unterschiedenen Vergleichsgruppen von Professorinnen und Professoren im Mittelpunkt. Ein weiterer Akzent der Analyse liegt auf fächerspezifischen Unterschieden mit Blick auf die soziale Herkunft der Fachhochschulprofessorenschaft.

Die empirische Untersuchung basiert zum einen auf einer Sekundäranalyse von Daten des DZHW Projektes Bewerberlage bei Fachhochschulprofessuren (Mai 2016 - Juli 2017), in dem neuberufene Professorinnen und Professoren befragt und deren Lebensläufe analysiert wurden. Ergänzend werden problemzentrierte, biographische Interviews mit neuberufenen Fachhochschulprofessorinnen und -professoren geführt.

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