OpenUp

OPENing UP new methods, indicators and tools for peer review, dissemination of research results, and impact measurement

Projektbeginn: 01.06.2016 - Projektende: 31.12.2018

Open Access, Open Science und Open Scholarship erweitern und verändern– gestützt durch digitale Technologien – die Mechanismen, mit denen wissenschaftliches Wissen produziert, publiziert und bewertet wird. Open Science hat damit zu einer Transformation der Beziehungen zwischen Forschern, Verlagen, Industrie und Öffentlichkeit beigetragen. Zunehmend entsteht ein Bedarf, die Praktiken und Mechanismen von Open Science sowie mögliche Effekte auf das Wissenschaftssystem genauer zu verstehen.

OpenUp ist ein internationales, durch die Europäische Kommission gefördertes Verbundprojekt, mit Partnern aus Österreich, Griechenland, Deutschland und Italien. Ziel des Projekts ist es, neue Werkzeuge und Tools für Open Science zu entwickeln, WissenschaftlerInnen eine Orientierung über Open Science zu bieten und die Entwicklung des Feldes kritisch zu reflektieren. Durch Recherchen, Beratung sowie die praktische Interaktion mit Wissenschaftlern, Verlagen, Industrie und Bürgern will OpenUp a) einen analytischen Rahmen entwickeln, der Aufgaben und Prozesse, Vorteile und Chancen von Open Science aufzeigt, b) Mechanismen der Wirkung von Open Science in empirischen Fallstudien und Piloten ergründen und validieren, und c) praktische Handlungsempfehlungen auf europäischer, nationaler und internationaler Ebene ableiten.

OpenUp wird verschiedene gesellschaftliche Gruppen durch eine Reihe von Aktivitäten und Bildungsmaßnahmen sowie die Einrichtung eines OpenUp Hub einbinden. Letzteres ist eine kollaborative web-basierte Wissensbasis, die einen Katalog von frei zugänglichen tools/services, Methodologien, „Best-practices“ aus verschiedenen Disziplinen und Settings umfasst. Das dabei gewonnene Wissen soll in die Entwicklung von Forschungs- und Innovationspolitiken zur Stärkung von Open Science einfließen.

Das Konsortium hat Partner zusammengeführt, die nachweislich in allen Bereiche des Zyklus der wissenschaftlichen Wissensproduktion (Review-Dissemination-Bewertung) hineinwirken können: Forschungseinrichtungen und Universitäten, akademische Bibliotheken, wissenschaftliche Verlage, sowie KMU im Bereich der Public Policy Beratung.

Die anvisierten Ergebnisse des Projektes sind:

  • Neue Mechanismen und Prozesse für das Peer Review,
  • Neue Indikatoren,
  • Neue Methoden zur Dissemination von Forschungsergebnissen,
  • sowie Policy Empfehlungen und eine „Roadmap“ für die aufkommende Peer-Review- Landschaft zu entwickeln.

Das DZHW wird in diesem Projekt ein Arbeitspaket zum Impact Assessment im Rahmen von Open Science leiten. Ziel des Teilprojekts ist es, einen systematischen Überblick über alternative Metriken zu erarbeiten, die Beziehungen zwischen neuen Kommunikationskanälen (Youtube, Vimeo, Facebook ect.) und Bewertungspraktiken (etwa durch neue digitale Plattformen) zu klassifizieren sowie Richtlinien für effektive Indikatoren zu entwickeln.

Die bisherigen Arbeitsergebnisse des DZHW finden sich hier:

openup-h2020.eu/wp-content/uploads/2017/01/OpenUp-Deliverable_D5.1_Altmetrics-status-quo.pdf

openup-h2020.eu/wp-content/uploads/2017/04/OpenUP_D5.2_Interim-report-linking-channels-of-dissemination-and-Altmetrics.pdf

openup-h2020.eu/wp-content/uploads/2017/01/OpenUP_D5.4-Report-on-final-taxonomy-linking-channels-of-dissemination-and-altmetrics-indicators.pdf

Förderung: Grant Agreement no. 710722

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Projektleitung

Clemens Blümel
Clemens Blümel Projektleitung 030 2064177-31

Pressekontakt

Daniel Matthes
Daniel Matthes 0511 450670-532
Zum Pressebereich

Projektwebsite

http://openup-h2020.eu/

Gefördert von

Europäische Kommission

Kooperationspartner

Austrian Institute of Technology Consiglio Nazionale Delle Ricerche Frontiers Georg-August-Universität Göttingen Know-Center National and Kapodistrian University of Athens Public Policy and Management Institute University of Amsterdam