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Governance von Open Science durch Kooperationen

Projektbeginn: 01.01.2025 - Projektende: 31.12.2027

Im Zuge der digitalen Transformation hat sich Open Science nicht nur zu einem normativen Leitbild, sondern zu einer institutionalisierten Praxis in Wissenschaft und Forschung entwickelt. Infolgedessen wurden verschiedene Organisationen gegründet, die Infrastrukturen für OS bereitstellen. Diese umfassen neben profitorientierten Unternehmen auch nicht-kommerzielle Einrichtungen, die als Reaktion auf die zunehmende Kommerzialisierung der Wissenschaft entstanden sind. Diese nicht-kommerziellen Anbieter kooperieren jedoch mit unterschiedlichen kommerziellen Akteuren, wie mit Verlagen beim Datenaustausch oder mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung neuer Dienstleistungen. Somit erarbeiten sie neue Anwendungsfälle, um Daten in verwertbare Assets zu transformieren.

Das Forschungsprojekt "Governance von Open Science durch Kooperationen" untersucht, wie Kooperationen zwischen Organisationen mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen entstehen, aufrechterhalten werden und langfristig tragfähig bleiben. Vor dem Hintergrund der Spezifika des wissenschaftlichen Systems und seiner Kommerzialisierung zielt das Projekt darauf ab, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie unterschiedliche Organisationsziele - einerseits die Förderung von Open Science, andererseits die Generierung von Einnahmen - im Prozess der Kooperationsentwicklung in Einklang gebracht werden.

Ansprechperson

Bernd Kleimann
Prof. Dr. Bernd Kleimann 0511 450670-363

Projektmitarbeit

Stella Maria Köchling