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Infrastruktur und Methoden – Projekte

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Informationssystem über Forschungsausgaben in Deutschland (DASTAT) für das Bundesministerium für Bildung und Forschung und Reporting-System FOSTAT

Mit dem Datenbanksystem DASTAT werden seit 2000 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Forschungsausgaben in Deutschland nach ihrer Ausgabenstruktur und -entwicklung statistisch ausgewertet und im Bundesbericht Forschung und Innovation (BuFI) veröffentlicht. In DASTAT werden Daten zu den Forschungsausgaben aller Bundesressorts nach unterschiedlichen Gesichtspunkten titelbezogen aufbereitet, gepflegt, aktualisiert und für Auswertungen bereitgestellt.

In den vergangenen Jahren wurde das bestehende DASTAT-Verfahren durch das DZHW auf ein Intranet-basiertes System umgestellt. Dieses wurde in inhaltlicher, technischer und organisatorischer Hinsicht zu einem Dateninformationssystem mit Namen FOSTAT fortentwickelt. So können die FuE-bezogenen Berichte vollständig automationsnah erstellt, formatiert und aktualisiert werden.

Daneben werden Daten aus unterschiedlichen Quellen in das Informationssystem eingespeist. Neben den FuE-Ausgaben des Bundes umfassen diese z. B. die Forschungsausgaben der Länder, Indikatoren der OECD, Ausgaben der Wirtschaft und der Hochschulen. Die Forschungsausgaben des BMBF stammen dabei aus der operativen Projektdatenbank PROFI, weitere Datenquellen sind unter anderem das Statistische Bundesamt, Eurostat, das BMBF, die Bundesbank, der Stifterverband und die OECD. Die Daten der anderen Bundesressorts werden direkt bei den Behörden über Online-Erhebungen per Internet erfasst. Weitere Komponenten dienen der Pflege und Kontrolle der Daten.

DASTAT beinhaltet Ausgabedaten des Bundes auf der Ebene von Haushaltstiteln. Für Zwecke der Berichterstattung werden diese in der FOSTAT-Datenbank zu abstrakteren Daten aggregiert (z. B. gegliedert nach Förderschwerpunkten, Wirtschaftszweigen und Empfängergruppen). Die Daten werden dazu stichtagsbezogen aus DASTAT nach FOSTAT importiert und mit den weiteren Ausgabedaten verknüpft.

Neben der automationsnahen Berichterstattung dienen flexible ad hoc-Auswertungen zur Beantwortung aktueller politischer Fragestellungen im Forschungsumfeld. Daneben wird das bestehende System inhaltlich und technisch gepflegt und aktualisiert, wozu unterschiedliche komplexe Anwendungen für die Datenpflege, Datenaktualisierungen und verschiedene Formen von Auswertungen entwickelt wurden.

Die aktuelle Projektentwicklungsphase läuft von 2017 bis 2020.

Auftraggeber:
Logo Bundeministerium für Bildung und Forschung

 

Projektbeginn: 01.11.2017
Projektende: 31.07.2020

http://www.dzhw.eu/abteilungen/infrastruktur/projekte/pr_detail
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